Standort

Frankfurt: 

Drehkreuz gemeinsam wieder nach vorne bringen 

Der Frankfurter Flughafen wächst seit Jahren unterdurchschnittlich. Zwei wesentliche Gründe sind dafür verantwortlich: Wachstumshemmende Rahmenbedingungen sowie eine fehlende gemeinsame Strategie zwischen der Lufthansa Group als Hauptkunde und dem Flughafenbetreiber Fraport. Die vielbeschworene Systempartnerschaft muss mit neuen Impulsen und einem klaren Bekenntnis aller Beteiligten neu belebt werden.

Flughafen München wächst doppelt so stark wie Frankfurt
Zwischen 2006 und 2016 ist die Anzahl der abfliegenden Passagiere in München um jährlich 3,5 Prozent auf 21,1 Millionen gestiegen. In Frankfurt lag das Wachstum bei 1,7 Prozent. 30,2 Millionen Reisende starteten 2016 ab FRA.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Flughafen München wächst doppelt so stark wie Frankfurt
Zwischen 2006 und 2016 ist die Anzahl der abfliegenden Passagiere in München um jährlich 3,5 Prozent auf 21,1 Millionen gestiegen. In Frankfurt lag das Wachstum bei 1,7 Prozent. 30,2 Millionen Reisende starteten 2016 ab FRA.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Integrierte Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Weltweit lässt sich beobachten, dass die großen Netz-Airlines immer stärker und intensiver mit ihren Heimat-Drehkreuzen zusammenarbeiten: Atlanta und Delta Airlines, Istanbul und Turkish Airlines, Amsterdam, Paris und Air France/KLM. Auch in Deutschland gibt es mit München und der Lufthansa Group ein entsprechendes Positivbeispiel. Gemeinsam haben die Partner das Terminal 2, das alle Kunden von Lufthansa und den Star-Alliance-Partnern abfertigt, als Umsteigeterminal entwickelt, finanziert und betreiben es seit 14 Jahren. 2016 wurde das Terminal um ein neues Elf-Millionen-Passagiergebäude für rund 700 Millionen Euro erweitert. Die beiden Gesellschaften sind mit 60 Prozent (FMG) bzw. 40 Prozent (LH) an der T2 GmbH beteiligt und somit echte Systempartner.

Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber sind dafür prädes­tiniert, gemeinsam die Wünsche der Flugreisenden zu erkennen. Das Terminal 2 lebt davon und ist exakt auf die Vorstellungen und Erwartungen der Gäste zugeschnitten. München bietet kurze Wege, ob zum Gate oder zu den zahlreichen Lufthansa-Lounges. Außerdem beträgt die Umsteigezeit exzellente 40 Minuten. Die gewonnene Zeit kann der Gast sinnvoll nutzen: „Aufenthaltsqualität“ heißt das Zauberwort. So kommt es nicht von ungefähr, dass das Terminal 2 bei den Skytrax World Airport Awards – der „Oscar-Verleihung“ für Flughäfen – im März zum besten Terminal der Welt gekürt wurde. Und der Flughafen insgesamt zur Nummer eins in Europa.

Standortqualität ist auch eine Frage von Kosten
Standard-Benchmark Flughafenentgelte* pro Passagier

* Lande-, Park- und Umweltentgelte, Entgelte der Zentralen Infrastruktur, Passagiergebühren plus Luftsicherheitsgebühren

Standortqualität ist auch eine Frage von Kosten
Standard-Benchmark Flughafenentgelte* pro Passagier

* Lande-, Park- und Umweltentgelte, Entgelte der Zentralen Infrastruktur, Passagiergebühren plus Luftsicherheitsgebühren

Flughafen München wächst doppelt so stark wie Frankfurt
Zwischen 2006 und 2016 ist die Anzahl der abfliegenden Passagiere in München um jährlich 3,5 Prozent auf 21,1 Millionen gestiegen. In Frankfurt lag das Wachstum bei 1,7 Prozent. 30,2 Millionen Reisende starteten 2016 ab FRA.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Flughafen München wächst doppelt so stark wie Frankfurt
Zwischen 2006 und 2016 ist die Anzahl der abfliegenden Passagiere in München um jährlich 3,5 Prozent auf 21,1 Millionen gestiegen. In Frankfurt lag das Wachstum bei 1,7 Prozent. 30,2 Millionen Reisende starteten 2016 ab FRA.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gemeinsame Geschäftsmodelle entwickeln  

München zeigt, dass sich gemeinsam viel bewegen lässt. Was steht für eine echte Systempartnerschaft auch in Frankfurt auf der Agenda? 

  • Gemeinsame Erlösquellen: Vermietung und Verpachtung am Flughafen nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert in der Luftverkehrsfinanzierung ein. Lufthansa will ihr Know-how einbringen, damit die Einnahmen – zum Vorteil des Airports und der Airline – gesteigert werden.
  • Gemeinsame Wachstumsstrategie: Lufthansa will in Frankfurt weiter wachsen. Das geht aber nur gemeinsam mit Fraport – die Umsteigequalität durch Dumping-Ange­bote an Konkurrenten zu gefährden, ist kontraproduktiv.
  • Gemeinsame Qualitätsstandards: Reisenden ab Deutschland stehen zahlreiche Drehkreuze zur Verfügung, um in alle Welt zu fliegen. Die Qualität des Airports ist dabei ein entscheidendes Kriterium – Lufthansa und Fraport müssen hier verstärkt gemeinsam die Zukunft meistern.

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Pressemitteilung

Flughafen München und Lufthansa ziehen äußerst positive Bilanz

Im ersten Jahr hat das neue Satellitengebäude am Münchner Flughafen mehr als 74 000 Flüge abgewickelt und rund neun Millionen Fluggäste begrüßt. Die Flughafengesellschaft und Lufthansa ziehen als Joint-Venture-Partner eine positive Bilanz.

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