Luftverkehr am Boden

Redimensionierung bei Lufthansa nötig

Die Corona-Pandemie trifft den Luftverkehr schwer und nachhaltig. Auch für Lufthansa ist die Krise eine Zäsur, die das Unternehmen langfristig verändern wird. Um die Lufthansa Group bestmöglich für die Zukunft aufzustellen und möglichst viele Kolleginnen und Kollegen an Bord zu halten, sind schmerzhafte Einschnitte bei Flotte und Personal unausweichlich.

Restrukturierungsprogramm „ReNew“ ermöglicht Zukunftsperspektive
Der dramatische Umsatzeinbruch, das unsichere Marktumfeld und ein Mittelabfluss in Höhe von 500 Millionen Euro pro Monat erfordern eine tiefgreifende Neuausrichtung der Lufthansa. Hierzu werden mit dem Restrukturierungsprogramm wichtige Weichen gestellt.

* Rechnerischer Personalüberhang: 27.000 von 118.000 Vollzeitstellen

Restrukturierungsprogramm „ReNew“ ermöglicht Zukunftsperspektive
Der dramatische Umsatzeinbruch, das unsichere Marktumfeld und ein Mittelabfluss in Höhe von 500 Millionen Euro pro Monat erfordern eine tiefgreifende Neuausrichtung der Lufthansa. Hierzu werden mit dem Restrukturierungsprogramm wichtige Weichen gestellt.

* Rechnerischer Personalüberhang: 27.000 von 118.000 Vollzeitstellen

Erholung des Luftverkehrs nicht absehbar

Die Erholung des Luftverkehrs bleibt bis auf weiteres aus. Nach Angaben des Airlineverbandes IATA sind weltweit 4,8 Millionen Arbeitsplätze gefährdet. Nachdem Lufthansa in den Sommermonaten steigende Buchungszahlen verzeichnete, ist die Nachfrage inzwischen – nicht zuletzt durch die von der Politik angekündigten Quaran­täneregelungen – wieder eingebrochen. Die Prognose, im vierten Quartal 2020 ein Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, hat sich als zu optimistisch erwiesen. Stattdessen liegen die angebotenen Kapazität bei maximal 25 Prozent – und in den Wintermonaten noch deutlich darunter.

Tragfähige Vereinbarungen mit Sozialpartnern nötig

Ziel der Lufthansa Group ist es, mindestens 100.000 Arbeitsplätze zu erhalten. Die Zahl betriebsbedingt notwendiger Kündigungen soll so gering wie möglich ausfallen. Dafür braucht es langfristige Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern. Umso bedauerlicher ist, dass das bisher mit zwei von drei Gewerkschaften nicht gelungen ist. Während mit der Kabinengewerkschaft UFO ein Krisenbeitrag verhandelt wurde, stehen tragfähige Vereinbarungen mit der Vereinigung Cockpit und der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di noch aus. Zu Lasten der Beschäftigten: Denn je früher Krisenvereinbarungen geschlossen werden, umso mehr Mitarbeiter können an Bord gehalten werden.

Niemand weiß, wie lange die Krise dauern wird. Aber es muss jetzt gehandelt werden. Die nächsten Wochen und Monate sind entscheidend für Lufthansa. Nur mit einer signifikanten Kostenreduzierung kann die Lufthansa Group diese Krise überstehen. Die Pandemie verschärft den ohnehin schon hohen Wettbewerbsdruck im internationalen Luftverkehr und die damit verbundene Preissensibilität. Gleichzeitig müssen wir die Stabilisierungsmittel so rasch wie möglich an die Regierungen unserer Heimatländer zurückführen. All das zeigt: Substanzielle Krisenbeiträge der Beschäftigten sind unausweichlich. Die Sozialpartner sind in der Pflicht, am Verhandlungstisch nach konstruktiven Lösungen zu suchen. Dazu können Einsparungen bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie innovative und solidarische Arbeitszeit- und Altersteilzeitmodelle gehören.

Pilotenschule

Der bisherige Bedarf an jährlich 500 zivilen Pilotenschülern entfällt auf absehbare Zeit vollständig. Folglich ist eine Restrukturierung des Ausbildungsangebotes nötig, auch um die Zukunft der Flugschulen in Bremen und Rostock-Laage zu sichern. Hier bietet die Ausbildung von Piloten der Bundeswehr eine Option: Die Flugschule in Bremen soll als Standort für den Theorieunterricht gesichert werden. Die praktische Ausbildung kann in Rostock-Laage stattfinden. So blieben zwei Standorte in Norddeutschland erhalten.

Restrukturierungsprogramm „ReNew“ ermöglicht Zukunftsperspektive
Der dramatische Umsatzeinbruch, das unsichere Marktumfeld und ein Mittelabfluss in Höhe von 500 Millionen Euro pro Monat erfordern eine tiefgreifende Neuausrichtung der Lufthansa. Hierzu werden mit dem Restrukturierungsprogramm wichtige Weichen gestellt.

* Rechnerischer Personalüberhang: 27.000 von 118.000 Vollzeitstellen

Restrukturierungsprogramm „ReNew“ ermöglicht Zukunftsperspektive
Der dramatische Umsatzeinbruch, das unsichere Marktumfeld und ein Mittelabfluss in Höhe von 500 Millionen Euro pro Monat erfordern eine tiefgreifende Neuausrichtung der Lufthansa. Hierzu werden mit dem Restrukturierungsprogramm wichtige Weichen gestellt.

* Rechnerischer Personalüberhang: 27.000 von 118.000 Vollzeitstellen

Restrukturierungsprogramm „ReNew“ ermöglicht Zukunftsperspektive

Der dramatische Umsatzeinbruch, das unsichere Marktumfeld und ein Mittelabfluss in Höhe von 500 Millionen Euro pro Monat erfordern eine
tiefgreifende Neuausrichtung der Lufthansa. Hierzu werden mit dem Restrukturierungsprogramm wichtige Weichen gestellt.